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Steinkauzberingung
(Alle Fotos lassen sich durch
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Im Mai 2007 hatte ich die
Gelegenheit, an einer Nistkastenkontrolle und Beringung von Steinkäuzen in
der Nähe von Minden zu teilzunehmen. |
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In Minden werden
Steinkauznistkästen nach dem Mindener Modell verwendet, die sich von den
sonst gebräuchlichen Nistkästen durch eine Verlängerung des
unteren Brettes zu einer Art Anflugbrett unterscheiden. Dadurch wird
erfolgreich verhindert, dass die vor dem Einflugloch auf die Eltern wartenden
Jungen durch die von hinten nachdrängenden Geschwister vom Brett
gedrängt werden und auf dem Boden landen. Außerdem können die
Eltern die erlegten Mäuse dort ablegen. |
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Dass ein Nistkasten besetzt ist,
kann man oft schon an den Kotspuren auf dem Bewuchs unter dem Baum
sehen. |
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In einem Nistkasten fanden wir ein
brütendes Weibchen vor, das zwar nach dem Öffnen des Kastens an der
Rückseite in den vorderen Bereich des Nistkastens flüchtete, aber
dann dort ausharrte.
Leider waren der größte Teil
der kontrollierten Nistkästen nicht besetzt. Schließlich sahen wir
an einem Kasten bei unserer Annäherung einen Steinkauz abfliegen. In der
Nisthöhle saßen 2 Junge, die zur Beringung herausgenommen wurden.
Daneben fand sich noch ein stark verschmutztes, nicht befruchtetes Ei.
Nach dem Beringen bot sich die
Gelegenheit, die jungen Steinkäuze in Ruhe aus der Nähe zu
betrachten
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Ein ganz besonderes Erlebnis war
es für mich, die jungen Steinkäuze in die Hand zu nehmen zu
können. Sie fühlen sich kuschelig und weich an. Wer schon mal eine
kleine Eule in der Hand gehalten hat, wird dieses Erlebnis nicht vergessen.
Allerdings musste ich dann anschließend das
T-Shirt wechseln,
da eines der Käuzchen mich in der Aufregung beschmutzt hatte. Die
Jungtiere wurden schnellstmöglich wieder in den Kasten zurück
gesetzt, um die Beunruhigung so gering wie möglich zu halten. |
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Ich bedanke mich herzlich bei Jutta
Niemann von der Biologischen Station Minden-Lübbecke und Lüder Almers
für die Führung durch das Steinkauzrevier. |